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Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit

Ursachen für Panikattacken

Die individuellen Auslöser für eine Panikattacke sind vielseitig. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen erblichen/persönlichen Prädispositionen und akuten Einflussfaktoren. Ein noch nicht ausreichend erforschter Punkt, der sowohl mit der persönlichen Erbausstattung, als auch der aktuellen Situation zu tun hat, ist der ganzheitliche Zustand des Körpers. Gesichert ist, dass Menschen mit Depressionen und Panikattacken auch über einen - wenigstens zeitweise - geringeren Serotoninspiegel verfügen und daher anfälliger sind für Ängste und negative Gefühle.

Biographische Faktoren 

  • Genetische "Vorbelastung": Kinder von Eltern mit Angststörungen haben ein erhöhtes Risiko 
  • Überhöhter Erwartungsdruck und das Gefühl, den Anforderungen nicht zu genügen - oft durch Eltern ausgelöst und lebenslang beibehalten 
  • Die Eltern haben ein negatives und gefahren belastetes Weltbild vermittelt
  • Fehlende sichere Bindung zu einer Bezugsperson als Kind
  • Mangelnde Selbstbehauptung und Unterordnung eigener Interessen gegenüber Mitmenschen 
  • Geringe Bereitschaft, eigene Gefühle anzuerkennen und auszudrücken 

Akute Einflussfaktoren 

  • Stress, insbesondere lang anhaltender, negativer (Dis-) Stress, ausgelöst z.B. durch einen schweren Verlust (Angehörige, Arbeitsplatz, Freiheit) 
  • Ein dramatischer Wandel in den Lebensumständen, allen voran Heirat und Scheidung, aber auch Krankheit, Arbeitsplatz- oder Wohnortwechsel 
  • Fehlernährung - insbesondere mit vielen Säurebildnern (tierisches Eiweiß, Zucker, Alkohol): Stress im Darm und auf zellulärer Ebene kann nicht bewusst wahrgenommen werden, hat aber eine direkte Leitung ins Stammhirn. Der Stress im Darm überträgt sich so auf das limbische System 
  • Chronische Unterversorgung mit essenziellen Fettsäuren, siehe Ernährung bei Panikattacken
  • Drogen wie Kaffee (von allen Stimulanzien wohl die häufigste Einzelursache für Angstzustände), Kokain, Speed, LSD oder hohe Dosen Marihuana 

Uff, das war viel Theorie, aber eine gute Grundlage für dich, um zu erforschen, welche Ursachen bei dir eine Rolle für deine Panikattacken spielen können.


Keine Auslöser für deine Panikattacken?

Nur weil es zahlreiche bekannte Gründe gibt, heißt es noch lange nicht, dass du dich automatisch darin wieder findest. Oft gibt es auch ganz individuelle Faktoren, die zu einer Panikattacke führen. Du bist eingeladen, deine Geschichte zu teilen - vielleicht findest du in unserer Gemeinschaft Mitglieder, die einen ähnlichen Hintergrund haben und dir mit deinen Panikattacken konkret weiterhelfen können. Hinterlasse einfach unten deinen Kommentar.


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Kommentare zu "Ursachen für Panikattacken"


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