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Standhaft den Gefühlen ins Auge sehen

Konfrontiere die Angst

Wenn wir uns nicht bewußt machen, dass wir uns von einer grundlosen Angst leiten lassen, beginnen wir brenzlige Situationen zu meiden. Da die Angst grundlos ist, kann aber praktisch jede beliebige Situation für uns brenzlig werden.

Ganz wichtig ist daher, sich nicht zurückzuziehen, sondern sich der Angst zu stellen. Das sagt sich leicht, kostet aber Kraft und Überwindung. 

Dennoch ist es vielleicht der wichtigste Schritt auf dem Weg zur Genesung, sich diesen Punkt immer wieder bewußt zu machen und beim Auftreten der Angst klar festzustellen: 

"Es ist nur ein Angstgefühl, da ist sonst nichts!"

Hier ein paar Anregungen, die es dir leichter machen:

Babysteps

Du musst nicht Fallschirm springen, wenn du Angst vor dem Fliegen hast. Mache kleine Schritte auf deine Angst zu und steigere stufenweise die Intensität. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier: je regelmäßiger du dich deiner Angst stellst, desto weniger wirst du sie fürchten

Unterstützung

Alleine ist alles schwer - sprich mit Familie und Freunden über dein Problem und bitte sie, dich in Situationen zu begleiten, die dir schwer fallen. Vom therapeutischen Effekt abgesehen wirst du erstaunt darüber sein, wie sehr das deine Beziehung zu den Menschen verbessert, denen du dich öffnest. Du wirst ihnen viel näher kommen als je zuvor und sie werden dir im Gegenzug auch mehr von ihren eigenen Sorgen und Nöten offenbaren. Eine der vielen guten Seiten deiner Panikattacken!

Visualisierung

Du musst dich anfangs nicht mal tatsächlich in eine angsterzeugende Situation begeben. Du kannst dir die Situation auch nur möglichst deutlich ausmalen. Achte dabei jedoch darauf, deine Gefühle zu beobachten. Die Angst mag kommen. Die körperlichen Symptome erscheinen und doch passiert: nichts. Nehme diese Erfahrung mit in deinen Alltag. Die Gefühle haben keine Substanz und keine Gewalt über dich. Du kannst sie beobachten ohne dich mit ihnen gleichsetzen zu müssen.

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Kommentare zu "Konfrontiere die Angst"


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