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Es ist nur ein kleiner Wandel in der Betrachtungsweise

Du bist der Schöpfer, nicht das Opfer

Das schlimmste an einer Panikattacke ist vielleicht, das man sich wie ein hilfloses Opfer fühlt. Obwohl man so ganz arg gar keine Lust darauf hat, überfällt einen dieses Gefühl und es gibt keinen Ort, an dem man sich vor ihm verstecken kann.

Muss man aber auch nicht

Du hast das Gefühl geschaffen, du kannst ihm auch ins Auge sehen. Laufe nicht davon. Drehe den Spieß herum und stelle dich der Angst. 

Behandle sie wie einen Gast, der vielleicht nicht eingeladen ist, den du aber einlässt, um zu erfahren, was er möchte. Nehme bewußt eine andere Rolle, als die des passiven Opfers ein, sondern übernimm eine aktive und aufgeschlosssene Haltung ein: 

  • Der Forscher: sieh die Angst als erkenntnisreiches Forschungungsobjekt, dass du genau beobachten und untersuchen willst. Wer weiß, welche Erkenntnisse du daraus gewinnen kannst? 
  • Der Held: er hat schon viele Schläge eingesteckt und trotz dem Schmerz und der Furcht. "Ich habe es einmal ausgehalten, ich werde es wieder aushalten. Ich werde stärker mit jeder Welle der Angst, bis sie von mir abprallt wie die Gischt am Felsen." 
  • Die Mutter: sie empfängt die Angst wie ein weinendes Kind und kümmert sich um sie. "Ich nehme dich an, hier darfst du sein. Was willst du mir sagen, mein Kind. " 
Die Angst hat nur so viel Macht über dich, wie du Furcht vor ihr hast. Es kostet Kraft und Überwindung, aber ist ganz entscheidend, dass du diese Furcht annimmst. Sie ist kein Feind, vor dem du weglaufen musst. Je mehr du versuchst, sie zu vermeiden, desto mehr bist du Opfer, wirst du gehetzt von der Angst. Wenn du dich ihr zuwendest, wirst du Schöpfer, kannst aus dieser Situation lernen und die Energie, die sie freisetzt, positiv nutzen.

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